Mein Angebot

Osteopathie & Physiotherapie

Manuelle Behandlung bei verschiedensten Bewegungseinschränkungen oder zur vorbeugenden Gesunderhaltung des Pferdes.
Physiotherapeutische Techniken fließen entweder in die osteopathische Behandlung mit ein oder sind separat buchbar.


Craniosacral Therapie

Mit ihr wird das Kopf-Kreuzbein-System behandelt. Dieses besteht aus den Gehirn- & Rückenmarkshäuten, dem Hirnwasser und dem zentralen Nervensystem. Durch die rhythmische, pulsierende Bewegung der Gehirnflüssigkeit bewegen sich ganz minimal die Schädelknochen und das Kreuzbein. Diese rhythmische Bewegung hat nicht nur Einfluss auf das Skelettsystem, sondern wirkt auch auf den gesamten Körper, auf Muskeln, Bänder und Faszien aus. Sie ist im ganzen Körper zu spüren und liefert diagnostische wie auch therapeutische Informationen.

Ziel der craniosacralen Behandlung ist es, sowohl körperliche als auch seelische Spannungen für das Pferd aufzulösen.


Pferdetaping

Die Tapes bestehen aus einem Baumwollgewebe mit einem temperatursensiblen Acrylkleber. Haften sie auf der Haut heben sie die oberflächliche Hautschicht an und bilden "Wellen",  Convolutions genannt. Bei Bewegung verschiebt sich die Haut auf der Unterhaut. Diese Verschiebungen ergeben den therapeutischen Effekt.

Je nach Technik der Tapeanlage können funktionelle und mechanische Korrekturanlagen geklebt werden.

Folgende Wirkungsweisen sind bekannt:

  • Aktivierung des Lymphflusses
  • Schmerzreduktion durch Reizung von Mechanorezeptoren
  • Unterstützung von Muskel- und Gelenkfunktionen
  • Regulation von Muskel- und Faszienspannung
  • Entstörung von Narben

Blutegeltherapie

Blutegeltherapie ist eine sehr alte Heilmethode.

Die Egel werden auf der Haut angesetzt und wirken wie ein Mini-Aderlaß. In ihrem Speichel befinden sich eine Reihe von medizinisch wirksamen Substanzen, die während des Saugvorgangs in die Bisswunde abgegeben werden. Die bekanntesten Wirkstoffe sind Hirudin, Calin und Egline. Sie wirken entzündungshemmend, schmerzlindernd bis schmerzausschaltend, durchblutungsfördernd, Lyhmphstrom erhöhend, muskelentkrampfend und blutverdünnend.

 

Mögliche Indikationen sind Arthrose/Athritis, Spat, Schale, Ödeme, Gallen, Phlegmone (Einschuss), Abszesse, Hämatome, schlecht heilende Wunden, Sehnen- und Sehnenscheidenentzündung, Hufrollenentzündung, Hufrehe, Mauke, Sommerekzem.

 


Elektrotherapie

In Kürze biete ich auch Gerätetherapie in Form von Horizontaltherapie (HT), einer mittelfrequenten Wechselstromtherapie, an.

 

Im Gegensatz zu Reizstrom, der nur an erregbaren Zellen wirkt, greift die HT in den gesamten Stoffwechsel ein.

Bei der HT ändert sich die Polarität der Elektroden (positiv und negativ geladen) einige tausend Mal pro Sekunde. Das führt dazu, dass die positiv und negativ geladenen Teilchen (Ionen und Moleküle) nicht mehr dauerhaft in eine Richtung unter den Elektroden angezogen werden, sondern ein "physikalischer Schütteleffekt" im Gewebe eintritt. Die Wahrscheinlichkeit, dass Moleküle zusammentreffen, die miteinander stoffwechseln möchten, wird somit um ein Vielfaches erhöht. So werden Nährstoffe im Gewebe verteilt und gelangen besser in die Zellen.

Die HT lindert Schmerzen, kurbelt den Stoffwechsel an, aktiviert den Lymphfluss, fördert die Durchblutung, reduziert Ödeme, hemmt Entzündungen, beschleunigt die Wund- sowie Knochenheilung, trainiert Muskeln und Nerven.

 (Quelle: Tanja Blume, HakoMed)

Einsatzgebiete in der Veterinärmedizin:

  • Hufrehe
  • Hufrolle
  • Arthrose, Spat, HD/ED
  • Kissing Spines, Spondylose
  • Frakturen
  • Sehnen-, Bänder-, Muskelschäden
  • Stoffwechselprobleme
  • Cushing-Syndrom, EMS
  • Lungenprobleme
  • Allergien
  • und vieles mehr

Für die Intensivbehandlung von bestimmten Krankheitsbildern, die einer mehrtägigen Anwendung bedürfen, steht Ihnen bald ein Leihgerät zur Verfügung, das Sie nach Einweisung zu Hause selbst an Ihrem Tier benutzen. Damit werden für Sie die Behandlungskosten in einem überschaubaren Rahmen gehalten.