Die Behandlung

Allgemeines

Für eine Behandlung komme ich grundsätzlich zu Euch in den Stall, um das Pferd in seiner gewohnten Umgebung behandeln zu können. Plant in etwa zwei Stunden als Behandlungsdauer ein.

 

Die Behandlung sollte in möglichst ruhiger Atmosphäre (außerhalb der Fütterungszeiten etc.), auf rutschfestem Boden und mit ausreichend Freiraum stattfinden. Ein trockenes und geputztes Pferd erleichtert die Arbeit. Ihr als Besitzer oder Reiter des Pferdes haltet das Pferd währenddessen und steht für Fragen zur Verfügung. Achtet bitte auf festes Schuhwerk.

 

Bitte gebt dem Pferd eine Woche vor und nach der Behandlung keine Impfungen oder Wurmkuren.

Behandlungsablauf

Grundlage einer erfolgreichen pferdeosteopathischen Behandlung ist eine gründliche Anamnese. Dafür nehme ich alle Informationen auf, die wichtig sind, um einen Überblick über die Gesamtsituation, in der sich Ihr Pferd befindet, zu erhalten.

Es folgen die Exterieurbeurteilung im Stand und die Ganganalyse im Schritt und Trab, ggf. auch unter dem Reiter. Danach untersuche ich das Pferd eingehend, fühle Gewebe und Gelenke mit den Händen ab und teste sie auf ihre Bewegungsqualität. Hierzu gehört auch die Kontrolle von Zähnen und Kiefergelenken.

Da auch das Equipment (z.B. der Sattel) Auslöser für Probleme sein können, fließen diese Kriterien ebenfalls mit in die Behandlung ein.

 

Die vorhandenen Läsionen (Bewegungseinschränkungen), Verklebungen und Verhärtungen werden durch präzise manuelle Grifftechniken gelöst, die auf einem fundierten anatomischen und physiologischen Wissen basieren.

 

Nach der Behandlung

Nach der Behandlung braucht euer Pferd in der Regel zwei Tage Zeit, um das neue Bewegungsgefühl kennenzulernen und zu festigen. Wichtig ist dabei die freie Bewegung idealerweise auf der Weide.

Da Stoffwechselprozesse durch die Behandlung angeregt werden, muss das Pferd die Möglichkeit haben viel zu trinken.